The Residence Maldives: Reiseziel mit Suchtpotenzial

The Residence Maldives: Reiseziel mit Suchtpotenzial

Meine zweite Malediven Reise, viel ist passiert seitdem. Erst am Flughafen von Malé wird mir so richtig bewusst: Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal hier war. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, bald wiederzukommen. Denn die Inseln im Indischen Ozean sind ein Reiseziel mit Suchtpotenzial. Wer einmal davon gekostet hat, der kommt von diesem natürlichen Rausch nicht mehr los.

In freundlicher Zusammenarbeit mit The Residences Maldives

November 2021: Ein schier endlos langer Lockdown liegt hinter uns, indem Fernreisen quasi unmöglich waren. Diese Reise hatte ich bereits im Frühjahr 2021 geplant. Niemand wusste, ob eine Anreise aus Deutschland überhaupt möglich sein wird. Umso größer war die Vorfreude und umso besonderer unser Aufenthalt an diesem schönen Fleckchen Erde.

Wiedersehen im Paradies

Schon während der Einfahrt mit der stilvollen Yacht, die uns von der kleinen Flughafeninsel „Koodoo Island“ abholte und in die türkisblaue Lagune Richtung Anlegesteg des The Residence Maldives brachte, fühlte ich mich, als wäre ich nie weggewesen. Und mir wurde gleich klar, warum ich mich bei meinem letzten Besuch schon Hals über Kopf in die beiden Inseln im Gaafu Alifu Atoll verliebt hatte. Die Lagune hier ist wirklich ganz außergewöhnlich schön. Die beiden Inseln gehören zu den größeren Resorts der Malediven, die mit einer über 1 km langen Brücke, der längsten privaten Brücke der Inselgruppe, miteinander verbunden sind. Gäste der beiden Resorts können sich auf beiden Inseln frei bewegen und alle Restaurants und Freizeitaktivitäten nutzen. Das bietet super viel Abwechslung, wobei Ruhe, Entspannung und Inselidylle pur keinesfalls zu kurz kommen!

Der Blick von oben

Vollkommene Ruhe und Privatsphäre in der Beach Villa

Unser Aufenthalt teilte sich dieses Mal auf die beiden Inseln „Falhumaafushi“ und „Dhigurah“ auf. Die ersten Tage verbringen wir auf der Insel Dhigurah in einer Beach Villa, die aus zwei großen Räumen besteht. Durch die dichte Bewachsung haben die Beach Villen alle einen uneinsehbaren Strandabschnitt. Die meisten Gäste im Resort suchen ohnehin Privatsphäre, sodass wir im Wasser und am Strand immer ganz für uns alleine waren.

Blick von oben auf die Beach Villa

Zum Rauschen der Wellen direkt über der Lagune einschlafen

Den zweiten Teil unseres Aufenthalts verbringen wir in einer der „Water Villas“ auf Falhumaafushi, die eine Art wahrgewordener Traum sind. Die Villa teilt sich in drei Räume auf – Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnraum. Von allen drei Räumen aus blickt man direkt aufs Meer. Sehr entspannend ist es, mit offener Schiebetür zu schlafen (zur Dämmerung unbedingt das Licht ausschalten) und beim Einschlafen dem sanften Rauschen der Wellen zu lauschen. Besonders angetan hat es uns hier die Terrasse und der Pool. Von dort aus könnt ihr Schildkröten, Rochen und Co. von oben beobachten.

Um die beiden Inseln cruisen

Um auf den beiden Inseln von A nach B zu kommen, stehen direkt an der Villa Fahrräder für alle Gäste parat. Alternativ könnt ihr euch auch mit einem Golf Caddy Fahren lassen, aber wir haben während unseres Aufenthalts nahezu immer das Fahrrad genommen. Die Inseln sind sehr bewachsen, sodass beim Fahren ein sehr angenehmes Klima herrscht. Die perfekte Route geht eindeutig vom einen Ende der Insel zum anderen. Mein absoluter Lieblingsspot: Die Sandbänke und die türkisleuchtende Lagune zwischen den beiden Inseln. Besonders schön ist es hier im warmen Licht der Goldenen Stunde und später zum Sonnenuntergang, wenn sich der komplette Horizont in einem stimmungsvollen Mix aus Rosa, Lila, Rot und Orange verfärbt.

Tagsüber habt ihr hier außerdem den besten Blick auf die wundervolle Unterwasserwelt, denn durch die Strömung tummeln sich hier besonders viele außergewöhnliche Tiere.

Übrigens: Das Hotel zählt zu den wenigen Resorts auf den Malediven, die versuchen Tourismus und Umweltschutz so gut es geht zu vereinbaren. Das Seegras wurde nicht entfernt, sondern in seinem Ursprungszustand belassen (auch wenn dadurch an manchen Stellen das Meer etwas dunkler ist). Außerdem gibt es eine hoteleigene Wasser-Aufbereitungsanlage, sodass keine Plastikflaschen mehr geliefert, sondern Glasflaschen aufgefüllt werden.

 

Die farbenfrohe Unterwasserwelt des Gaafu Alifu Atoll erkunden

Meine liebste Beschäftigung hier? Die beeindruckende Unterwasserwelt erkunden. Nicht ohne Grund gehören die Malediven zu den besten Tauchspots weltweit. Das Dive Center bietet täglich mehrere Tauchgänge zu verschiedenen Tauchplätzen an. Zu bestimmten Jahreszeiten kannst du in dieser Region sogar Walhaie beobachten. Es gibt außerdem einen ganz nahen Tauchspot, den sogenannten Shark Point, an dem du dich gar nicht satt sehen kannst an diese beeindruckten Wesen. Für Tauch-Neulinge bietet das Dive Center auch Schnupperkurse und Tauchkurse auf verschiedenen Levels an.

Aber auch Schnorchler wie ich kommen hier voll auf ihre Kosten. Wenn du mich nach dem besten Schnorchelspot auf der gesamten Insel fragst, dann muss ich gar nicht lange überlegen: es ist für mich das große Hausriff, das die beiden Inseln umschließt. Dort findest du teils noch sehr schön bunte Korallen, ein Sammelsurium an farbenfrohen Fischen und – die absoluten Highlights – fast immer Schildkröten und Schwarzspitzenriffhaie.

Me-Time Deluxe im Spa

Eine ganz besondere Auszeit könnt ihr euch im The Spa by Clarins gönnen. Auf beiden Inseln thront jeweils ein Spa mit mehreren Behandlungsräumen auf Stelzen über der türkisen Lagune. Kann man sich eine schönere Location für eine extra Runde me-Time vorstellen? Zum Sonnenauf- und -untergang bieten die Spas außerdem Yogastunden an, was wir fast täglich genutzt haben.

Exotische Gaumenfreuden lassen mein Veggie-Herz höherschlagen

Auf Reisen macht mich ein vielfältiges Frühstücksbuffet immer total glücklich. Das Frühstück in den beiden offenen Dining Rooms im Falhumaafushi und Dhigurah ist ausgesprochen abwechslungsreich und die Lage direkt am Strand einfach nur bezaubernd. Abends werden hier verschiedene Speisen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt als Buffet serviert.

Magst du ein à la carte Restaurant lieber als Buffet, dann kommst du in den zwei Fine Dining Restaurants der Insel ebenfalls in den Genuss absolut leckerer Speisen. Einen ganz wunderbaren Abend kannst du im The Falhumaa verbringen, bei der allein schon die Location an sich ein Erlebnis ist. Das Falhumaa befindet sich am Ende eines 230 Meter langen Stegs mitten über dem Riff. Serviert wird exquisite westliche Küche. Fans kantonesischer Küche kommen im Li Bai voll auf ihre Kosten.

So, das waren nun meine absoluten Highlights im schönen The Residence Maldives Resort. Konnte ich dir damit Lust auf deinen eigenen Malediven Urlaub machen? Die nächste größere Reise ist schon in Planung. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr mit einem Besuch im The Residence Zanzibar klappt.

Mehr zu meiner letzten Malediven-Reise findest du hier.


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