7 Tipps für das The Residence Maldives

7 Tipps für das The Residence Maldives

Ach liebe Malediven, ich würde so gerne bald wieder zurückzukehren. In den letzten Jahren war ich an sehr vielen schönen Orten auf dieser Welt. Bis auf wenige Ausnahmen, denke ich meist: „Schön, dass ich hier war aber im nächsten Urlaub möchte ich was Neues entdecken.“ Dieses Mal war es anders. Als ich auf dem Speedboat gen Flughafen saß, habe ich mir fest vorgenommen wieder zurückzukommen. Sechs wunderschöne Tage habe ich in diesem Idyll verbracht und mir war keine Sekunde langweilig. Egal, ob ihr im Urlaub nur Me-/Pärchen-Time oder Action beim Tauchen oder Schnorcheln erleben möchtet – im The Residence Maldives ist das alles möglich. Hier kommen meine 7 Tipps!

1. Schnorcheln am Hausriff

Im The Residence Maldives hat man wirklich den Schnorchel-Jackpot geknackt, denn egal an welcher Stelle ihr auf den beiden Inseln seid, ihr könnt von überall in die farbenfrohe Unterwasserwelt eintauchen und mit Riffhaien, Rochen und Schildkröten schwimmen. Wir waren jeden Tag stundenlang schnorcheln und konnten davon nie genug bekommen. Das Riff ist allerdings nichts für schwache Nerven. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Moment, als wir das erste Mal etwas weiter raus geschwommen sind und plötzlich nur noch endlose Tiefe gesehen haben. Am Riff selbst seht ihr Hunderte farbenfroher Fische und Schildkröten, die dort nach Futter suchen. Ab und zu kommt auch mal ein Riffhai vorbei. Ich muss zugeben, dass mir die „Immer ganz ruhig bleiben, wenn ein Hai in der Nähe ist“-Regel bei der ersten Begegnung unter Wasser etwas schwerfiel, aber das Wissen, dass die Haie mehr Angst vor mir haben, hat mir schon geholfen. Wer sich nicht allein ans Riff traut, für den bietet das Hotel mehrmals wöchentlich eine Tour mit einem Tauchlehrer an. Und wenn ihr lieber nah am Strand bleibt: Auch dort seht ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit Schildkröten und Rochen. Das Wasser ist ganz flach, sodass ihr schon viel Tierwelt vom Strand aus beobachten könnt. Dazu bieten sich am besten die frühen Morgenstunden an.

2. Einen Schnorchel-Ausflug zu einem anderen Riff machen

Auch ohne Tauchschein, kann man die Unterwasserwelt auf den Malediven von sehr vielen unterschiedlichen Seiten erleben. Deswegen haben wir eine Schnorcheltour zu einem nahegelegenen Riff gemacht. In der Nähe einer verlassenen Sandbank, die aussah wie aus einem Bilderbuch, hieß es runter vom Boot und ab ins tiefblaue Wasser. Das war nochmal ein ganz besonderes Erlebnis, denn der Tauchlehrer wusste natürlich ganz genau, wo sich die farbenfrohen Fische und Rochen aufhalten. Die Zeit unter Wasser verging wie im Flug und wir waren fast schon enttäuscht, als wir wieder zurück aufs Boot mussten. Mein Tipp: Unbedingt auf Sonnenschutz (SPF 50+) achten, denn die Sonne ist extrem stark. Im Idealfall tragt ihr ein UV-Shirt, das die Sonne gar nicht erst durchlässt.

3. Über die beiden Inseln cruisen

Meine zweite Lieblingsbeschäftigung im The Residence Maldives: Mit dem Rad über die beiden Inseln zu cruisen und ein wenig Fahrtwind genießen. Die Palmen und Pflanzen sind hier sehr hoch gewachsen, sodass im Inneren der Inseln ein sehr angenehmes Klima herrscht und es nie zu heiß wird. Das Hotel besteht aus zwei Inseln, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Die beiden Resorts der Inseln heißen Falhumaafushi und Dhigurah. Die perfekte Route geht eindeutig vom einen Ende der Insel zum anderen. Aber auch zum Frühstück oder zum Abendessen haben wir immer das Rad genommen.

4. Bei der Sunset-Cruise Delfine beobachten

Delfine sind einfach bezaubernde Lebewesen und zählen definitiv zu meinen Lieblingstieren. Seit ich auf Mauritius mit ihnen getaucht bin, lasse ich keine Gelegenheit aus, Delfine in freier Natur (!). Deswegen war es für uns auch keine Frage, ob wir die Sunset Cruise machen. Die Crew des Dolphin Cruises kennt sich perfekt mit den Tieren aus und weiß, wo sie zu finden sind. Leider hatten wir selbst kein Glück, denn alle Tage davor und danach haben die Gäste Delfine gesehen. Die Ausfahrt hat sich aber allein schon wegen des wunderschönen Sonnenuntergangs gelohnt.

5. Den Sonnenuntergang am Infinity-Pool genießen

Einen wunderschönen Sonnenauf- und -untergang könnt ihr – zumindest bei gutem Wetter – auf den Malediven jeden Tag erleben und das egal zu welcher Jahreszeit. Einer der schönsten Plätze dazu ist definitiv der 43 Meter lange Infinity-Pool im Dhigurah. Drei von 6 Abenden haben wir dort den Sonnenuntergang beobachtet und uns einen Drink an der Bar gegönnt.

6. Sich im Spa verwöhnen lassen

Im Mittelpunkt eines Malediven-Urlaubs stehen für die meisten vor allem Erholung, Genuss und Wohlbefinden. Besonders gut geht das natürlich bei Massagen oder Kosmetikbehandlungen. In sechs stilvollen Anwendungsräumen über Wasser könnt ihr euch im „Spa by Clarins“ das volle Verwöhnprogramm gönnen. Zum Sonnenauf- und –untergang könnt ihr auf dem Plateau des Spas zusätzlich bei einer Yogastunde runterkommen. Da ich bekanntlich nicht der Frühaufsteher bin, habe ich leider nur in den Abendstunden zum Yoga geschafft.

Kulinarisch war für uns jeder Abend ein Highlight. Besonders toll fand ich das Barbecue im „The Sunset Grill am Strand“, bei dem auch Vegetarier voll auf ihre Kosten kommen. Danach dann ab ins Kino unter dem strahlend schönen Sternenhimmel, der Ausklang eines perfekten Abends.

Fazit: Während unserer insgesamt 7 Tage auf den Malediven konnten wir nicht mal das ganze Angebot nutzen. Ich habe es weder in den großzügigen Spa noch zum Windsurfen, Kajak fahren oder Segeln geschafft.

Wer mir auf Instagram folgt, kann alle Stories und Videos auch nochmal in den Highlights anschauen. Mehr zu meinem Malediven-Trip findet ihr auch hier.