Venedig: Meine Tipps für einen entspannten Trip

Venice, Venice, Venice…oh, wo soll ich überhaupt anfangen. Von der ersten Minute hat mich diese Stadt in ihren Bann gezogen. Mir kommt es so vor, als wäre Venedig einzig und allein für Leute geschaffen worden, die es lieben durch kleine Gassen zu flanieren und einfach nur das Leben zu genießen. Venedig besticht weniger durch viele Sehenswürdigkeiten. Vielmehr kann man hier verloren gehen und sich einfach treiben lassen. Ehrlicherweise waren die Hauptstraßen schon Ende April sehr voll. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das in der Hauptsaison aussieht. Biegt man jedoch einmal auf den üblichen Wegen ab, findet ihr viele ruhige Orte, an denen ihr Venedigs zauberhaftes Flair ganz ohne Gesellschaft genießen könnt.

Meine Tipps für Venedig:

  • Reisezeit

Venedig gehört zu den meistbesuchten Städten Europas. Meidet daher definitiv die Sommermonate, Ferienzeiten und sämtliche Feiertage. Im Idealfall reist ihr unter der Woche im Frühjahr oder Herbst.

  • Früh aufstehen

Mein Nummer 1-Reisetipp, der so gut wie für jeden Ort gilt. In Venedig zahlt sich das frühe Aufstehen aber besonders aus. Mit früh meine ich auch früh, also am besten zum Sonnenaufgang. Dann öffnen die ersten Cafés, ein paar Einheimische fegen die Straße und das Morgenlicht taucht die Häuserfassaden in ein besonders weiches Licht. Eine der schönsten Plätze am frühen Morgen ist der Markusplatz.

  • Touristenfallen meiden und lieber eine Pizza to go essen

Die italienische Küche ist und bleibt eine der besten Küchen auf der Welt. Auch in Venedig könnt ihr das italienische Essen in vollen Zügen genießen. Dazu solltet ihr aber die Restaurants rund um die Hotspots wie den Markusplatz meiden. Haltet lieber Ausschau nach kleinen Restaurants und Cafés in den Seitengassen oder im Stadtteil Dorsoduro, der etwas abgelegen vom Trubel ist. Und das schönste Venedig-Erlebnis habt ihr ohnehin, wenn ihr euch eine Pizza to go schnappt und es euch an einem der Kanäle gemütlich macht.

  • Plant mindestens einen Halbtagesausflug nach Burano ein

Obwohl Burano in der venezianischen Lagune ist, fühlt es sich an, als wäre man hier an einem komplett anderem Ort. Die meisten Touristen laufen sofort zur Via Galuppi, der Hauptstraße, an der sich Restaurants und Souvenir-Shops aneinander reihen. Die Straßenseiten werden durch einen in der Mitte verlaufenden Kanal getrennt. Die wahre Schönheit von Burano zeigt sich aber – genau so wie in Venedig – in den vielen kleinen Seitenstraßen. Jedes Haus sieht anders aus und ich konnte mich gar nicht satt sehen. Und ein Eis, das zu den bunten Häusern passt, ist natürlich ein Muss!

  • 3 Tage sind die perfekte Reisezeit…

…zumindest wenn ihr früh aufsteht und nicht allzu viel Zeit beim Anstehen verbringt. Wenn ihr euch ein kleines Hotel  – wahlweise im weniger touristischen Teil von Venedig oder auf einer der zahlreichen vorgelagerten Inseln – sucht, haltet ihr es sicher auch länger aus. Da Venedig sehr kompakt ist, kommt ihr aber mit drei Tagen sehr gut hin.